2. Jobcenter zwingt alleinerziehende Mutter, ihr Kind zu vernachlässigen

Am 5.1.2018 hat das Jobcenter Hamburg-Bramfeld mit Frau B., einer alleinerziehenden Mutter von 3 Söhnen im Alter von 16, 13 und 6 Jahren eine Eingliederungsvereinbarung geschlossen.

 

Frau B. hatte kurz vorher dieser Arbeitsvermittlerin  gesagt , dass sie ihren 6-jährigen Sohn von Montag bis Freitag um 8 Uhr zur Schule bringen muß und um 16 muß sie ihn wieder abholen weil er danach keine Betreuung mehr hat.

 

Trotzdem wurde in dieser Eingliederungsvereinbarung u.a. vereinbart, dass Frau B. sich jeden Monat um mindestens 4 Arbeitsstellen in Vollzeit bewerben muß.

 

Von einer Vollzeitstelle spricht man, wenn die tägliche Arbeitszeit mindestens 7 1/2 Stunden sind.

 

Wenn Frau B. das nicht macht, dann erhält sie eine Sanktion.

Das ist jetzt aber eine blöde Situation

Wenn Frau B. jetzt in einer Vollzeitstelle arbeiten muß, dann müßte sie ihren 6jährigen Sohn mangels Betreuungsmöglichkeit für unbestimmte Zeit unbeaufsichtigt sich selbst überlassen.

 

Dadurch würde dann Frau B. eine Straftat wegen Kindeswohlgefährdung begehen.

 

Wenn Frau B. jedoch nicht in Vollzeit arbeitet bzw. sich um derartige Arbeitsstellen nicht bewirbt, dann bekommt sie eine Sanktion.

 

Nachfolgend können sie besagte Eingliederungsvereinbarung vom 5.1.2018 als PDF downloaden.


Bei allen Briefen, Verwaltungsakten o.ä., die ich zum Download als PDF-Datei anbiete mußte ich aus rechtlichen Gründen Namen, persönliche Daten und ähnliche Textpassagen (elektronisch) entfernen.

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