Das Ding in der Ecke

Das Ding in der Ecke ist eine (Überwachungs)kamera, wie man trotz der schlechten Fotoaufnahme feststellen kann.

Und diese Kamera ist direkt auf den Eingangsbereich des Jobcenters in Hamburg Bramfeld gerichtet.

 

Bisher konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen, ob diese Kameraanbringung, die auf den Eingangsbereich (Drehtür) gerichtet ist, rechtlich zulässig ist.

 

Rein theoretisch ist es möglich, dass jeder Mensch, der das Gebäude "Bramfelder Straße 121 in Hamburg" betritt, also auch zum Jobcenter Hamburg-Bramfeld wollte  oder mußte, damit rechnen muß, dass er/sie/es*/"diver" dabei gefilmt wurde.

Des weiteren ist es möglich oder vorstellbar, dass die Videoaufnahmen gespeichert wurden und irgendwann vielleicht im Internet auftauchen.

Ein Hinweisschild, dass auf diese Kamera hinweist habe ich nicht gefunden.

In unmittelbarer Nähe der Aufzüge ist im Erdgeschoss noch eine Firma, auf deren Klingelschild ein Hinweis auf Kameraüberwachung angebracht ist.

Auf meine Nachfrage wurde mir gesagt, dass sich das aber nur auf die Räume oder den Eingangsbereich innerhalb dieser Firma bezieht.

 

Ich bin über mich selbst etwas verwundert, dass mir "das Ding" nicht schon früher aufgefallen ist.

Aber wer schaut bei einem etwa 5 Meter hohen Raum schon in die Ecke nach oben?

Ich gucke lieber nach unten, damit ich sehe wohin ich trete.

 

Da drängen sich mir doch gleich ein paar Fragen auf.

Ist dieses "Ding" in der Ecke dort rechtlich zulässig  angebracht?

Wurde ich da etwa bei jedem Aufsuchen des Jobcenters Hamburg-Bramfeld gefilmt?

Wurden diese Videoaufnahmen, wenn es welche gab etwa gespeichert?

Wenn ja, von wem?

War der Standortleitung bzw. den Verantwortlichen des Jobcenters bekannt, dass hier u.U. jeder gefilmt  und ggf. diese Aufnahmen gespeichert werden?

Das betrifft ja nicht nur die Kundinnen und Kunden (manche bezeichnen sich selbst als Opfer) die zum Jobcenter nach Hamburg-Bramfeld müssen.

 

Dadurch sind ja auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters Hamburg-Bramfeld betroffen.

Auch diese werden Kameraüberwacht, sobald sie das Gebäude betreten oder verlassen.

Dadurch kann dann ggf. der Betreiber der Kamera Statistiken anfertigen, wie oft welcher Mitarbeiter/in eine Rauchpause macht oder dergleichen.

Haben diesbezüglich die Vorgesetzten von Jobcenter team arbeit Hamburg ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber nicht auch eine Fürsorgepflicht?

 

Seit wann hängt denn diese Kamera da in der Ecke?

Haben die Verantwortlichen von Jobcenter team arbeit Hamburg womöglich Räumlichkeiten angemietet, obwohl sie wußten oder hätten wissen können, dass der Eingangsbereich Kameraüberwacht wird?

 

Fragen über Fragen.

Ich bin gespannt, ob ich darauf jemals eine Antwort bekomme.

 

Ich könnte ja eine politische Partei darum bitten, ob sie diesbezüglich eine kleine Anfrage oder etwas derartiges in der Hamburgischen Bürgerschaft stellen könnten?

Oder bekomme ich sogar von der Standortleitung im Jobcenter Hamburg-Bramfeld eine Stellungnahme? Vielleicht wenn ich ganz höflich anfrage?

 

 

 

* Das "es" bezieht sich auf Kinder (Anm. vom Verfasser).

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